Donnerstag, 10. Mai 2018

Leserbrief einer Festhaltetherapie-Befürworterin

Die Ludwigsburger Kreiszeitung druckte in ihrer Ausgabe vom 9. Mai 2018 einen Leserbrief einer Befürworterin der Festhaltetherapie ab. Diese nahm Bezug auf den Artikel "Es geht mir nicht um Mitleid" vom 28. April. So sieht die Argumentation von Befürworter*innen auch im Jahr 2018 noch aus:

Samstag, 28. April 2018

Vortrag: Kindesmisshandlung unter therapeutischem Deckmantel

Vortrag: Kindesmisshandlung unter therapeutischem Deckmantel
Montag, 14. Mai
19.30 Uhr
Demokratisches Zentrum Ludwigsburg (DemoZ), Wilhelmstraße 45/1

Bei Festhaltetherapien werden Kinder oft stundenlang gegen ihren Willen festgehalten – im Namen der Liebe und unter therapeutischem Deckmantel. Die „Therapie“-Sitzung ist erst beendet, wenn der Wille und Widerstand des Kindes gebrochen ist. Für betroffene Kinder hat dies oft traumatische Folgen. Obwohl Festhaltetherapien seit den 1990er-Jahren an Popularität eingebüßt haben, werden sie unter verschiedenen Bezeichnungen nach wie vor angeboten, praktiziert und gelehrt. Die bekanntesten sind die Festhaltetherapie nach Prekop und die Körperbezogene Interaktionstherapie (KIT) nach Jansen.
Oliver Kube hat diese Tortur als Kind selbst erlebt und rechnet in seinem E-Book „Festhaltetherapie – Dein Wille breche“ damit ab. In dem Vortrag werden auch Reaktionen auf das E-Book aufgegriffen.

Dienstag, 10. April 2018

Angi: "Es war eine traumatische Erfahrung"

Angi hat die Festhaltetherapie als Kind erlebt und fordert: Jirina Prekop muss die Verantwortung für das durch sie entstandene Leid übernehmen. Heute ist Angi 40 Jahre alt, selbst im therapeutischen Bereich tätig und Mutter zweier Kinder. Rückblickend spricht sie von einer traumatischen Erfahrung.

Am 9. April 2018 schrieb sie mir folgende Mail:

"Lieber Oliver,
ich heiße Angi und kam auch in das Vergnügen der Festhaltetherapie nach Frau Prekop. In mir werden durch den Artikel in der Zeitung sehr ungute Gefühle geweckt und ich meine auch eine „Macke“ diesbezüglich davon getragen zu haben. Für mich war die Methode als Kind völlig ungeeignet und ich würde dies Frau Prekop und den praktizierenden Therapeuten gerne mitteilen: Es war eine traumatische Erfahrung und ich rate davon ab!

Samstag, 10. März 2018

Familienworkshop mit Festhaltetherapie in Sachsen

Vom 9. bis 11. März und vom 25. bis 27. Mai findet im Landkreis Meißen (in der Nähe von Dresden) jeweils ein „Workshop für Familien und Paare“ mit Familienaufstellen nach Hellinger und „Besik-Halten“ in Anlehnung an die Festhaltetherapie nach Prekop statt. Geleitet wird das Wochenendseminar von den nach Prekop ausgebildeten Festhaltetherapeuten Uwe Reißig und Ralf Lemke.

Mittwoch, 7. März 2018

E-Book: "Festhaltetherapie - Dein Wille breche"



Festhaltetherapie:
Dein Wille breche


Kindesmisshandlung als Therapie

 

Bei Festhaltetherapien werden Kinder oft stundenlang gegen ihren Willen festgehalten – im Namen der Liebe und unter therapeutischem Deckmantel. Die „Therapie“-Sitzung ist erst beendet, wenn der Wille und Widerstand des Kindes gebrochen ist. Für betroffene Kinder hat dies oft traumatische Folgen. Obwohl Festhaltetherapien seit den 1990er-Jahren an Popularität eingebüßt haben, werden sie unter verschiedenen Bezeichnungen nach wie vor angeboten, praktiziert und gelehrt. Oliver Kube hat diese Tortur als Kind erlebt – und rechnet nun ab.

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